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Dachbegrünung für unser Skärgårdsstuga

 

Ein fröhliches Hej aus dem Ann & Jan-Gärtchen,

heute mit Blick auf unser Stuga-Dach (-:

 

Jeden Tag erfreuen wir uns am Anblick unseres schwedischen Gartenhäuschens

und genießen dieses

skandinavische Lebens- und Wohngefühl,

das wir so sehr lieben (-:

 

 

Nachdem unser Stuga nun vergangene Woche eine abschließende Attika rings um den Dachrand bekommen hat,

konnten wir nun mit der Dachbegrünung loslegen...

 

Wenn ihr Lust habt, dann kommt gerne mit mir auf eine kleine Schritt-für-Schritt-Fototour

 

 

Von einem Fachbetrieb ließen wir unser Häuschen mit verschweißten Bitumenbahnen abdichten.

Und eigentlich wäre das Dach so dann auch "fertig" gewesen, fertig in Bezug auf Schutz vor Nässe und Feuchtigkeit.

 

... zwar funktional aber nur wenig spannend anzuschauen,

 

Zudem haben wir vom Obergeschoss unseres Hauses sowie vom oberen Teil unseres Gartens

einen direkten Blick auf das Stuga-Dach

und so war von Anfang an klar, dass wir es noch extensiv begrünen möchten.

 

Auch unser Garagendach haben wir vor einigen Jahren in Eigenleistung und nach dem gleichen System begrünt

und so gingen wir nun wieder frischfröhlich ans Werk.

 

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass wir keine Experten im Bereich Dachbegrünung sind.

Wir haben uns eingehend damit befasst, uns informiert und

alle Aufbauschichten von einem Dachbegrünungsspezialisten bezogen.

Nachfolgende Beschreibung und Bebilderung zeigt auf, wie wir dieses Projekt umgesetzt haben.

 

 

Obwohl der verschweißte Bitumenbelag dicht und auch wurzelfest ist, 

entschieden wir uns dafür, eine zusätzliche dichte Wurzelschutzbahn (schwarze Folie) aufzubringen, 

Die Schweißnähte zwischen den Bitumenbahnen könnten über die Jahre evtl. Schwachstellen aufweisen

und so wollten wir mit dieser zusätzlichen Abdichtung auf Nummer sicher gehen.

 

Die Folie wurde in einem Stück flächig ausgelegt und unter der Attika verklemmt.

 

Auf dem nachfolgenden Foto kann man auch rechts im Bild sehr gut die Kiesfangleiste erkennen,

die notwendig ist, damit später Gründachaufbau und Kies nicht abrutschen.

 

Auf diese Wurzelschutzbahn wurde anschließend ein Trenn-, Schutz- und Speichervlies gelegt, 

das die Dachabdichtung vor Beschädigung schützt und Wasser speichert.

 

Danach verlegten wir die Drän- und Wasserspeichermatten.

Auf diese Drän- und Wasserspeichermatten wurde nun eine Lage wasserdurchlässiges Filtervlies verlegt,

das verhindert, dass später Feinteile in die Dränschicht eingeschlämmt werden.

 

Damit sich nichts verschieben kann, 

schütteten wir als Beschwerung einen Kiesstreifen entlang des Dachrandes auf.

Danach erfolgte das Befüllen mit Gründach-Substrat...

 

Zig mal Eimer für Eimer befüllen, Leiter hoch, verteilen, schwitzen,... quasi ein Körper-Workout der besonderen Art (-;

 

Unser Garten ist eine einzige Steingarten-Aufzuchtstation.

Überall vermehren sich verschiedene Sedumarten, Polsterstauden, Gräser, Hauswurz u.v.m.

Und so sammelten wir im Garten eine bunte Mischung aus Pflanzen, die wir ins Dachbegrünungs-Substrat einbuddelten und darauf verstreuten.

 

Die nächsten Tage werden wir die ansonsten trockenresistenten Pflänzchen noch ab und zu gießen,

um ihnen das Anwachsen zu erleichtern.

 

Wir finden, die Arbeit hat sich mehr als gelohnt.

Es sieht nicht nur viiiiel schöner aus, sondern hat gleichzeitig auch einen wertvollen ökologischen Wert.

 

Wir schauen jetzt einfach zu, wie der Pflanzenteppich gedeiht (-:

und winken euch von hier aus fröhlich zu.

Eure Ann 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jutta König (Samstag, 26 September 2020 21:51)

    Es sieht so toll aus liebe Annette ! :-)
    Da hat sich eure Arbeit wirklich super gelohnt, es passt perfekt in euren Garten und so hat euer süßes Häuschen auch noch ein ganz wundervolles Dach bekommen.
    Ganz liebe Grüße Jutta